Wann ist eine Bruststraffung sinnvoll?
Für viele Frauen wirken
erschlaffte Brüste sehr negativ auf die Psyche. Eine Bruststraffung kann
dies korrigieren.
Was sollte vor der Behandlung beachtet werden?
Wenn
Sie z. B. eine Diät durchführen wollen, dann ist es ratsam, dies vor
der Operation zu tun. Führen Sie diese erst nach der Operation durch, so
kann es erneut zu einer Erschlaffung der Brust führen.
Die
Bruststraffung sollte erst nach Abschluss der Familienplanung
durchgeführt werden, da sich die Brust in der Schwangerschaft und danach
häufig stark verändert. Besteht in absehbarer Zeit kein Kinderwunsch,
so kann die Bruststraffung auch bei jüngeren Patientinnen durchgeführt
werden.
Welches Ergebnis kann erwartet werden?
Bei der
Bruststraffung werden die Brüste in Form und Größe Ihren Wünschen und
Vorstellungen und Ihrem gesamten Erscheinungsbild angepasst. Es werden
zwar sichtbare, aber sehr kleine und unauffällige Narben bei der
Behandlung hinterlassen. Die Erfolgsaussichten hängen individuell von
den Voraussetzungen ab, da eine Bruststraffung eventuell mit anderen
Behandlungsmethoden kombiniert werden muss, um ein optimales Ergebnis zu
erzielen. Zum Beispiel geht mit einer erschlafften Brust häufig auch
ein vergrößerter Brustwarzenhof einher, welcher zusammen mit der
Straffung der Brust verkleinert werden kann.
Wir informieren Sie
gerne bei einem persönlichen Beratungsgespräch über Ihre individuellen
Möglichkeiten.
Was muss nach der Behandlung beachtet werden?
Nach
dem Eingriff werden die Brüste durch einen Verband oder einen straff
sitzenden BH gestützt und ruhig gestellt. In den ersten Wochen sollten
Sie diesen BH Tag und Nacht tragen, damit die Wunde entlastet wird und
eine optimale Narbenbildung möglich wird.
Duschen ist problemlos ab
dem zweiten postoperativen Tag möglich.
Der Zeitpunkt, an dem Sie
wieder Sport treiben oder ins Solarium oder in die Sauna gehen können,
richtet sich nach Umfang und Ausmaß der Behandlung und wird individuell
festgelegt. Um eine dunkle Pigmentierung der Narben zu vermeiden, sollte
jedoch eine direkte Sonnenexposition der Narben für ca. ein Jahr
postoperativ vermieden werden. Dazu können die Narben beispielsweise mit
Sunblocker behandelt werden.
Weiterhin sollten Sie die Empfehlungen
Ihres Arztes genau befolgen, damit das Operationsergebnis nicht
gefährdet wird. Nehmen Sie bitte die Termine der Kontrolluntersuchungen
wahr. Treten nach der Operation außergewöhnliche Reaktionen des Körpers
auf (z.B. Fieber, anhaltende Schmerzen, auffällige Schwellungen, etc.),
so wenden Sie sich schnellstmöglich an Ihre Ärztin.
Wie wird die
Operation durchgeführt?
Im Normalfall wird die Operation unter
Vollnarkose durchgeführt. Die Brüste werden vor der Operation genau
ausgemessen und der Schnittverlauf auf der Haut skizziert.
Über die
unterschiedlichen Operationstechniken werden Sie in einem
Beratungsgespräch informiert, da diese von vielen individuellen Faktoren
abhängen. Es werden narbensparende Operationstechniken eingesetzt,
sowie spezielle hautschonende Nahttechniken, die die entstehenden Narben
möglichst unauffällig gestalten.
Welche Komplikationen können
auftreten?
Trotz unserer umfangreichen Voruntersuchungen und der
größten Sorgfalt können während oder nach der Operation vereinzelt
Komplikationen auftreten. Während der Operation bestehen wie bei jedem
chirurgischen Eingriff die allgemeinen Operationsrisiken, über die Sie
im Aufklärungsgespräch ausführlich informiert werden.
Nach der
Operation kann es zu einer Nachblutung oder Hämatombildung (Bluterguss)
kommen. Durch eine Wundinfektion kann sich die entsprechende Wundheilung
verzögern.
Wenn Narben unter Spannung stehen, so kann es zu
Störungen der Narbenbildung kommen. Daher sollten Sie unbedingt in den
ersten beiden Wochen nach der Operation den empfohlenen Spezial-BH
tragen.
In seltenen Fällen kommt es vor, dass während der OP eine
Geschwulst entdeckt wird. Dieses muss gesondert untersucht werden und
kann sich als bösartig herausstellen. Wenn dies der Fall ist, müssen
weitere Untersuchungen und ggf. eine weitere Operation durchgeführt
werden. Es müssen verschiedene Experten zu Rate gezogen werden und das
weitere Behandlungskonzept sehr individuell sorgfältig geplant werden.
Wie
lange dauert der stationäre Aufenthalt?
Je nach Art und Umfang
der Behandlung bei komplikationslosem Verlauf zwischen einem und drei
Tage.